Die Jury hat bereits gewählt und stellt Ihnen hier ihre Auswahl der aktuellen Bewerber zum Sportler des Monats vor. Nun sind Sie gefragt: Unterstützen Sie Ihren Favoriten durch Ihre Teilnahme!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Abstimmung und sind gespannt, welcher Sportler das Rennen macht.
Unsere Dezember-Kandidaten:
Simon Graßmann
Ort: Bürgstadt
Sportart und Verein: Leichtathletik, TV Bürgstadt
Alter: 17
Er läuft, sprintet und kann meterweit springen. Der 17-jährige Simon Graßmann liebt seinen Sport. Seit seinem 5. Lebensjahr macht er jetzt schon Leichtathletik. Den besonderen Reiz daran findet er in den vielen Disziplinen, in denen er sich mit seinen Mitstreitern messen kann.
Simon Graßmann ist schon drei Mal bayerischer und drei Mal deutscher Meister im Fünfkampf geworden. Dabei musste er sich in den Disziplinen Laufen, Sprinten, Schleuderball, Kugelstoßen und Weitwurf beweisen. Neben dem Training, das im Winter zwei Mal in der Woche Leichtathletik und drei Mal Krafttraining bedeutet, geht der 17-Jährige noch zur Schule. Sein Tagesablauf ist sehr strukturiert „Nach der Schule geht es nach Hause essen und dann ins Training.“ Hausaufgaben werden nach dem Training erledigt, „dann ist immer noch genug Zeit dafür“, sagt Graßmann. Für ihn ist der Sport sein Lebenstraum, „der Spaß stand aber von Beginn weit vorne.“ Für die Zukunft hat er sich vorgenommen, einen Zehnkampf zu bestreiten.
Videoportrait Simon Graßmann
Benjamin Zehl
Ort: Obernburg
Sportart und Verein: Boxen, BSV Obernburg
Alter: 25
Benjamin Zehl aus Wörth ist gern auf sich allein gestellt – zumindest im Ring. „Ich brauche diese Konzentration, diesen Kampf mit dem Gegner und mit mir selbst. Nur so kann ich einfach mal alles rauslassen,“ sagt der 25-Jährige.
Der Wörther kam eigentlich durch Zufall zum Boxen. „Freunde haben mich einfach mal zum BSV Obernburg mitgenommen. Erst hätte ich das nicht von mir gedacht, aber dann hat es echt Spaß gemacht.“ Dass er sich im Ring gleich wohlgefühlt hat, lag bestimmt auch daran, dass er Talent hat. Sein Trainer hält viel von Benjamin Zehls Schnelligkeit, Kraft und Disziplin. „So einen Boxer kann sich jeder Trainer nur wünschen“, sagt Uwe Schiel. Aber Technik und Talent sind die eine Sache, Kondition eine andere. Die ist laut Zehl am wichtigsten. „Du brauchst einfach die Puste, sonst gehst du unter.“ Der aktuelle bayerische Meister im Halbschwergewicht möchte irgendwann auch bei den Deutschen Meisterschaften dabei sein. „Das wäre ein Volltreffer!“, grinst er. Aber jetzt träumt er erstmal vom Titel „Sportler des Monats Dezember“.
Videoportrait Benjamin Zehl
Lisa Marek
Ort: Obernburg
Sportart und Verein: Rhythmischen Sportgymnastik
Alter: 19
Von klein auf turnte und trainierte Lisa Marek aus Obernburg. Angefangen beim Kinderturnen hat sie im Alter von sechs Jahren mit der Rhythmischen Sportgymnastik. Mit zwölf Jahren nahm sie dann zum ersten Mal an den Bayrischen Meisterschaften teil. Jetzt – mit 19 – versucht sie Studium und ihr Hobby unter einen Hut zu bringen.
„Rhythmische Sportgymnastik ist Tanz und Gymnastik in Einem“ erklärt die 19-jährige Obernburgerin. Sie ist sechsmalige Siegerin der Bayrischen Meisterschaften und auch bei der Deutschen Meisterschaft belegte Lisa Marek mit ihrer Partnerin den siebten Platz. Bis zu zweimal die Woche trainieren Lisa und ihre Truppe in Obernburg. Vor Wettkämpfen werden dann auch am Wochenende Sonderschichten geschoben. Lisas Ziel ist es, an ihrem Erfolg anzuknüpfen und trotz ihres Studiums auch in den kommenden Jahren ihre Titel verteidigen zu können.
Videoportrait Lisa Marek
Nadine Gröschl
Ort: Aschaffenburg
Sportart und Verein: Tischfußball, TFF Kleinwallstadt
Alter: 24
Dass Fußball sehr wohl auch ein Frauensport ist, beweisen tolle Fußballerinnen aus der Region wie Svenja Huth. Nadine Gröschl aus Aschaffenburg zeigt im Tischfußball auch den Männern, wo es lang geht. „Meine Eltern hatten früher ein Bistro und haben dort einen Verein gegründet. Mit 18 bin ich dann mal mit ins Training und dann hat es mich gepackt!“
Auch wenn Tischfussball nicht die körperliche Anstrengung bedeutet, die der Fußball einfordert, ist für Nadine ihre Sportart ernst zu nehmen. Immerhin spielt sie im Verein TFF Kleinwallstadt. „Man muss viel trainieren, sich die Techniken aneignen, den Spieler lesen können – es ist viel Taktik! Man braucht ein gutes Auge, um Tore zu erzielen und die Deckung zu erkennen“, verrät die 24-Jährige. Seit sechs Jahren „kickt“ Nadin Gröschl im Verein. Dem Gegner weniger als einen Meter gegenüber stehen und genau in die Augen schauen – das gibt es nicht bei vielen Sportarten. „Mein größtes Highlight war der Weltmeistertitel mit der Nationalmannschaft. Und dieses Jahr haben wir mit den Skyliner Frankfurt die Bundesliga gewonnen“, erzählt sie stolz.
Videoportrait Nadine Gröschl

